Gestern hatte ich eine frustrierende Physiotherapie, denn ich kann einfach noch nicht gut laufen. Ich wackel stark und trau mich nicht, das operierte Bein richtig zu belasten.
Die Therapeutin meinte, ich soll wieder mit 2 Krücken laufen. Rückschritt statt Fortschritt! 
Dann hat mich ein bissle schockiert: der Brief der Krankenkasse, in dem der MDK eine stufenweise Wiedereingliederung beschliesst. Auf dem Formular sollte ich ankreuzen, dass ich damit einverstanden bin.
??? Mit dem MDK hatte ich keinen Kontakt. Woher wissen die, wies mir geht??? 
Der Brief kam am 14.4. an und ich beschloss, ihn mit meiner Ärztin zu besprechen, was ich heute tat. In der Praxis war ich dann den Tränen nah, irgendwie is mir das alles noch zu viel.
Meine gesammelten Argumente gegen eine zeitnahe Wiedereingliederung waren folgende:
- Mein schlechtes Gehen, weiterhin Krückenpflichtig
- Nicht Autofahren dürfen
- Physiotherapietermine bis Mitte Mai geplant
- Kontrolle im Krankenhaus Anfang Mai
Die musste ich gar nicht alle anbringen. Meine Ärztin sah den Brief, meinte “So ein Quatsch!”, kreuzte überall “Nein” an und machte ihren Stempel drunter.
Damit ich was hab, wurde noch ein Bildle gemacht, welches ich dann auch ins Krankenhaus mitnehmen soll.
Dieses hier:
Sie war fast begeistert davon, wie gut das Gelenk sitzt und aussieht. Die Frau ist klasse!
Und meine Probleme liegen nur an den Muskeln, die halt nach 10 Jahren Schonung und Schmerzen ihren Dienst noch nicht gewohnt sind.
Fazit: weiterhin brav Muskelaufbau, Anfang Mai nach Bad Mergentheim fahren und nen lieben Gruss ausrichten.
In Bad Mergentheim werd ich dann diese lebenswichtigen Fragen klären:
- Wann darf ich wieder Autofahren und was muss ich dabei beachten?
- Was passiert mit meinen ungleich langen Beinen, die mich zum Schwanken veranlassen?
- Wie gehts generell weiter?
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